Fehlplanung der Linie 5 in Neu-Ulm
Die kürzlich kommunizierten Ankündigung der Änderungen an der Linie 5 bereiten uns einige Sorgen und die Argumente sind nicht ganz nachvollziehbar. Die Entscheidung, die Haltestelle Riedstraße aufzuheben, hat deutliche Auswirkungen auf die Mobilität. Die neu entstandenen Wohngebiete benötigen eine zuverlässige Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr (wie bei ihrer Bewerbung damals für diese Gebiete im Übrigen auch explizit betont wurde).
Alle Bewohner, insbesondere Kinder und ältere Menschen, müssten nun erheblich längere Strecken zu Fuß zurückzulegen, um den Öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Das stellt vor allem in den Abend- und Nachtstunden eine Sicherheitsgefährdung dar, die nicht zu vernachlässigen ist, insb. für Frauen und Kinder.
Zudem ist eine Verschlechterung der Mobilität zu einer Zeit des Strukturwandels nicht wirklich nachvollziehbar und steht im Widerspruch zu dem erklärten Ziel, die Lebensqualität zu verbessern. Diese Maßnahme widerspricht nicht nur den Bedürfnissen der Anwohner, sondern eigentlich auch den ökologischen Zielen der Stadt. Statt die Nutzung von umweltfreundlichen Verkehrsmitteln zu fördern, trägt die aktuelle Neugestaltung dazu bei, dass Familien womöglich wieder vermehrt auf das Auto zurückgreifen müssen.
Diese neue Streckenführung ist eine Fehlplanung, die die Sicherheit der Anwohner im Vorfeld und in der Alten Stadtgärtnerei sowie die Lebensqualität in diesen Bereichen erheblich verschlechtert. Bitte nochmals überdenken.